Die Mobbing-Hilfe richtet sich grundsätzlich nach dem Lebensbereich, in dem Mobbing auftritt. Die Hilfe bei Mobbing ist deshalb innerhalb eines Unternehmens in anderer Weise verfügbar wie in einem Bildungsinstitut und auch im privaten Bereich muss sie in anderer Weise organisiert sein. Mobbing selbst ist ein Modewort und die Vorstellungen, welche Einwirkungen von außen bereits unter den Begriff gefasst werden können, unterscheiden sich stark. Grundsätzlich handelt es sich um Psychoterror. Allerdings können auch körperliche Attacken ohne verletzende Elemente unter diesem Begriff zusammen gefasst werden. Viele Problemstellungen lassen sich durch eine kleine Verhaltensänderung des Klienten selbst beheben. In vielen Fällen ist den „Tätern“ nicht bewusst, dass sie ein Mobbing-Verhalten zeigen. Sucht ein Mobbingopfer Hilfe, dann müssen deshalb nicht nur die Verhaltensweisen der vermeintlichen Täter genau durchleuchtet werden, sondern auch die Wahrnehmung und die Verhaltensweise des Opfers. Gerade wenn sie aus einem andere Sprachraum stammen, können Probleme bei der Decodierung der Kommunikationssignale auftreten. In einem Unternehmen ist die erste Anlaufstelle immer der Betriebsrat oder der direkte Vorgesetzte. Hier ist darauf zu achten, dass das Opfer der Person vertraut. Einige Kollegen zu informieren ist keine geeignete Methode um Hilfe gegen Mobbing zu erhalten. Gerade wenn es sich um falsche Wahrnehmungen oder unbeabsichtigtes Mobbing handelt, kann sich die Situation verschärfen. Mobbing – Schule. Ein Wortpaar, das immer wieder zu finden ist. Hier können Vertrauenslehrer Hilfe anbieten und die Probleme klären. Gerade im Jugendalter ist das Phänomen weit verbreitet und wird durch die technische Entwicklung noch verstärkt. Die Jugendlichen sind sich allerdings oftmals nicht darüber bewusst, dass sie gerade eine schädigende Handlung ausführen. Durch die Neuen Medien geht der direkte Kontakt mit den Opfern häufig verloren und die Auswirkungen werden kaum erkannt. Im privaten Bereich sind nur schwer Hilfen zu finden. In der Regel können psychologische Berater oder Coaches, die auf das Thema spezialisiert ,sind weiterhelfen. Allerdings muss hier das Opfer selbst aktiv werden, da die Helfer nur indirekten Einfluss auf die Situation haben.

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