Die Mobbingberatung wird dann eingesetzt, wenn ein Arbeitnehmer oder Schüler gemobbt wird. Dabei steht im Zentrum der Beratung, dass die Problematik beseitigt oder eingedämmt wird. Dies kann – bei längerer Dauer des Mobbings – auch zu einer begleitenden Therapie führen. Die Beratungen erfolgen in der Regel in Einzelsitzungen. Allerdings werden zunehmend auch Gruppensitzungen angeboten. Hier sind Menschen mit ähnlichen Problematiken anwesend. Grundsätzlich hat die Beratung allerdings keine direktiven Eigenschaften. Sie versteht sich vielmehr als „Hilfe zur Selbsthilfe“. Daher liegt die Umsetzung der konkreten Strategien immer beim Gemobbten. In den Sitzungen selbst werden zunächst die realen Situationen erfasst. Danach wird der gewünschte Zustand erarbeitet. Um vom Ist- zum Soll-Zustand zu gelangen, wird ein gangbarer Weg erarbeitet. Dieser Weg wird schließlich vom Klienten selbst bestritten, wobei der Berater helfend zur Seite steht. Grundsätzlich können in die Beratungen weitere Experten einbezogen werden. Häufig handelt es sich dabei um Rechtsanwälte, die ebenfalls beratend tätig werden. Die Maßnahmen können dabei von der Führung eines Mobbingtagebuchs über die Gespräche mit den Tätern bis hin zu konkreten gerichtlichen Schritten reichen. Die genauen Maßnahmen sind dabei immer auf den Klienten abgestimmt, so dass die Palette möglicher Reaktionen nahezu unbegrenzt ist.

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