Bei Mobbing-Opfern handelt es sich um ganz normale Personen. Die Täter nutzen ihre Schwachstellen aus, um ihnen zu schaden. Die Schwachstellen können dabei sehr unterschiedlich sein. Grundlage ist allerdings, dass das Opfer dabei wehrlos erscheint und nicht weiß, wie es reagieren soll. Die Mobbingopfer-Geschichten zeigen daher eine ganze Palette unterschiedlicher Mobbingmethoden. Seien es Mobbing-Sprüche von Kollegen, die psychische Wirkungen entfalten oder auch Diffamierungen und ganz direkte Angriffe. Mobbing kann aufgrund dieser Mechanismen in jeder sozialen Gemeinschaft auftreten und ist nicht auf die Arbeit beschränkt. Die Mobbingtäter wissen häufig nicht, dass sie für das Opfer ein Problem darstellen. Viele reagieren nur auf die Schwachstellen und tun dies nicht bewusst. Eine solche unbewusste Paarung ist „Mobbingopfer – Schule“. Die Täter langweilen sich oder wollen sich herausheben und werden deshalb zum Täter. In der Berufswelt ist das Mobbing allerdings auch sehr bewusst zu finden. Gerade wenn es um Neid um eine Position geht oder auch um die Besetzung einer neuen Position, werden Konkurrenten durch diese Mittel ausgeschaltet. Die Mobbingopfer-Hilfe besteht zunächst aus dem Ratschlag, das Mobbing offen anzusprechen. Häufig reicht dies bereits aus. Wenn dies nicht funktioniert, müssen übergeordnete Stellen einbezogen werden. Im schlimmsten Fall muss eine Anzeige erfolgen. Daneben sollte ein Coaching durchgeführt werden, um das Ziel zu definieren. Sind bereits psychische Folgen eingetreten, dann muss eine Psychotherapie eingeleitet werden.

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