Das Motiv ist ein statisches Element, das immer zu einer Motivation und somit zu einem dynamischen Prozess führt. Es handelt sich deshalb um einen Beweggrund oder um einen Leitgedanken. Die Verhaltenstendenz ist nicht kurzfristig vorhanden, sondern überdauernd, so dass es immer wieder auftritt oder auftreten kann und bestimmte Verhaltenstendenzen bedingt. Die Tendenzen sind immer auf ein Ziel gerichtet, das dann auch gegen Widerstände verfolgt wird. Der Begriff kann in zwei verschiedene Arten unterschieden werden: die primären und die sekundären Motive. Ein primäres Motiv liegt dann vor, wenn es aus einem physiologischen Bedürfnis – wie beispielsweise Hunger oder Durst – besteht. Sekundäre sind hingegen immer von gelernten Bedürfnissen abhängig. Sie bilden sich während der menschlichen Entwicklung heraus. Hier wird eine Motivhierarchie aufgestellt, die auch über die Stärke des Bedürfnisses entscheidet. Innerhalb dieser entwickeln sich auch Lernmotiv, welche über Interessen und Ähnliches entscheiden.

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