Das Motivations-Coaching verwendet die Motivation, um ein Verhalten zu erzeugen. Grundlage für diese Form ist, dass die verhaltensauslösenden Motive bekannt sind oder herausgefunden werden. Es ist somit immer ein dynamischer Prozess, dem statische Beweggründe zugrunde liegen. Grundsätzlich kann zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation unterschieden werden. Ersteres besteht aus äußeren Anreizen, die aus Geld und anderen angenehmen Dingen bestehen können. Intrinsische Motivation basiert auf Motiven, die in einem Individuum selbst liegen. Während die extrinsischen Motivationen nur geringen Bestand haben, sind die intrinsischen über eine lange Zeit wirksam. Deshalb wird beim Motivations-Coaching auf die Aktivierung derer im Besonderen geachtet. In vielen Fällen soll die Motivation Mitarbeiter dazu bewegen, bestimmte Ziele zu erreichen. Diese müssen auf die Einzelpersonen abgestimmt werden, so dass es nicht erforderlich ist, immer wieder neu zu motivieren. Oftmals werden zur Weckung der Motivation Sprüche eingesetzt, die auf die Persönlichkeit abgestimmt sind. Aber auch Anreizsysteme und Selbstbelohnung können Inhalt des Coachings sein. Die Methoden variieren stark und sind abhängig vom Coach selbst. Der Trainer selbst muss allerdings immer eine Begeisterung ausstrahlen. Ist er nicht selbst überzeugt, dann hat dies negative Auswirkungen auf den Erfolg. Grundsätzlich herrscht innerhalb des Motivations-Coachings die Ansicht, dass jeder Mensch Motivation lernen kann. Allerdings ist es nicht möglich, neue Motive zu installieren. Vielmehr werden oftmals latente Bedürfnisse geweckt, die dann zu einem Verhalten führen.

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