Die Panikattacke ist ein Zustand, bei dem eine plötzlich auftretende Angst die bestimmende Kraft ist. Sie tritt bei unerwarteten oder vorgestellten Gefahren auf. Daher muss zur Auslösung einer Panik kein realer Grund vorhanden sein. Die Angstzustände sind in der Regel stark übersteigert und stehen in keinem Verhältnis zu den realen Gefährdungen. Liegt eine Panikstörung vor, so kann das Gefühl sogar ohne äußerliche Gefährdung auftreten. Selbst der Betroffene kann dann die Ungefährlichkeit der Situation bemerken, kann sich aber nicht gegen das Gefühl wehren. Hierbei handelt es sich somit um eine Erkrankung, die in den Formenkreis der Angststörungen eingereiht wird. Dies resultiert daraus, dass die Grundlage der Panikattacken Angst ist, wie sie auch bei anderen Erkrankungen wie Phobien zu finden ist. Durch die Reichhaltigkeit verschiedener Störungen wurden diese in eine eigene Kategorie eingeordnet. Die Panikattacken-Symptome bestehen ausschließlich aus einer anfallsartig auftretenden Angst mit allen Symptomen wie Schwitzen, Zittern sowie dem Gefühl, sich der Situation entziehen zu müssen. Im Gegensatz zur Phobie ist die Angst nicht an einen Gegenstand, Ort oder eine Situation gebunden. Für die Betroffenen stellt sich daher die Frage: „Panikattacken – Was tun?“ Grundsätzlich folgt die Therapie den Maßnahmen der normalen Angsterkrankungen. Gegen Panikattacken wird daher eine Verhaltenstherapie eingesetzt, die darauf abzielt, die Attacken langsam und schrittweise abzubauen. Dabei werden häufig kognitive Vorgänge genutzt.

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