Parkinson ist durch eine Bewegungsstörung gekennzeichnet. Die Betroffenen zittern auch in Ruhe und ohne dass eine Anstrengung vorliegen muss. Bewegungslosigkeit und Muskelsteifheit sind weitere Symptome der Erkrankung. Das Gesicht kann maskenhaft wirken, die Sprache ist leise und kann sehr monoton sein. Das Gleichgewicht ist schon bei leichten Beeinträchtigungen eingeschränkt, wodurch sie sehr schnell umfallen. Das Zittern in Ruhe sollte allerdings nicht als Kriterium für das Vorliegen der Erkrankung gewertet werden, da es nicht bei allen Betroffenen offensichtlich und ausgeprägt ist. Die Ursache der Erkrankung ist nach wie vor nicht vollständig geklärt. Wie bei allen Erkrankungen aus dem neurodegenerativen Bereich kommt es auch hier zu einem Absterben von Nervenzellen. Angenommen wird, dass es sich um eine genetisch vererbbare Krankheit handelt, allerdings sind auch Umweltfaktoren als Ursache im Gespräch. Dies ist allerdings noch nicht erforscht. Bei Parkinson sterben vor allem die Zellen der Basalganglien ab. Vor allem in jenen, die Dopamin produzieren. Die Rate des Absterbens ist ungefähr doppelt so hoch wie bei gesunden Menschen. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für die Erkrankung bei 10 Prozent. Begleitend zu den körperlichen Symptomen kann es zu Depressionen und Schlafstörungen kommen. Auch produktive Psychosen sind bei den Erkrankungen häufig anzutreffen. Die ursprüngliche Erkrankung bestand aus der Substanz L-Dopa, die allerdings immer mehr durch Dopamin-Agonisten ersetzt werden. Darüber hinaus werden Versuche mit fetalen Zellen unternommen, die direkt auf das Gehirn einwirken sollen. Ein Eckpfeiler der Behandlung ist die Krankengymnastik.

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