Phobie

Die Phobie ist durch eine anhaltende und irrationale Angst gekennzeichnet. Sie bezieht sich dabei immer auf Gegenstände, Situationen oder Handlungen. Die Betroffenen wollen diese vermeiden. Obwohl die Angstsymptome stark ausgeprägt sein können, wissen die Betroffenen, dass die erlebte Angst irrational ist und dass die angstbesetzten Objekte, Situationen oder Handlungen ungefährlich sind. Angstzustände, die übertrieben sind, treten bei fast allen Menschen auf. Von einer Phobie wird erst dann gesprochen, wenn sie zu einer Beeinträchtigung des Lebens führt. Innerhalb der Situation erleben die Personen dann körperliche Beschwerden wie eine Erhöhung der Herz- und Atemfrequenz, vermehrtes Schwitzen und Ähnliches. Sie neigen zur Flucht und wollen sich der Situation entziehen. Zugleich konzentriert sich die Wahrnehmung auf das Angstobjekt, die Situation oder die Handlung. Damit zeigen die Betroffenen alle Symptome, die auch im Normalbereich vorkommen. Grundsätzlich sorgt das Ausweichen für eine Aufrechterhaltung der Angst. Es werden keine positiven Lernerfahrungen gemacht, die dafür sorgen, dass sich die Angst vermindert. Gleichzeitig kann sie sich auf andere Bereiche ausdehnen und so zu einer generalisierten Störung führen. Eine Phobie kann sich auf fast jedes Objekt und jeden Lebensbereich beziehen. Einige Sektoren sind allerdings gehäuft Gegenstand der Erkrankung. Sie werden dann zur genaueren Bestimmung vorangestellt. So gibt es sie Erythrophobie als Befürchtung zu erröten oder die Spinnenphobie. Die Therapie besteht aus einer Verhaltenstherapie. In der Regel wird der Betroffene mit dem Angstobjekt konfrontiert. Hierfür stehen mehrere Verfahren zur Verfügung.

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