Die Pick-Krankheit oder auch Morbus Pick beschreibt einen degenerativen Prozess im Gehirn. Er spielt sich vor allem im Frontal- und Temporallappen ab. Die Ursache selbst ist nicht bekannt. Die Pick-Krankheit tritt im Normalfall ab dem 40. Lebensjahr auf. Anfänglich zeigen sich nur leichte Symptome, die sich darauf beziehen, dass Routineleistungen nicht mehr bewältigt werden können. Später kommt es zu Veränderungen der Persönlichkeit. Die Betroffenen werden distanz- und taktlos. Ihre Triebe sind enthemmt, was sich auch auf der sexuellen Ebene bemerkbar macht. Sprachstörungen begleiten das Bild und später kommt es dann zu Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen. Die Symptome entwickeln sich in einen Zeitraum, der zwischen sechs und zehn Jahren schwankt. Eine Therapie gibt es weder in der Schulmedizin, noch in der Naturheilkunde, so dass eine Behandlung kaum möglich ist.

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