Psychische Erkrankungen umfassen alle Störungen, die hauptsächlich psychische Symptome wie Angst, Erregung, Zwänge oder Wahn entwickeln. Es wird angenommen, dass sowohl genetische Faktoren wie auch Umwelteinflüsse eine wesentliche Rolle für deren Entwicklung spielen. Allerdings sind die Gewichtungen je nach Erkrankungsform unterschiedlich. Bei Psychosen stehen beispielsweise die genetischen Faktoren im Vordergrund. Bei Neurosen oder Belastungsreaktionen sind es eher die Umwelteinflüsse. Innerhalb der Erkrankungen gibt es mehrere Arten. Endogene Psychosen treten plötzlich auf. Äußerliche Auslöser sind häufig nicht zu erkennen. Exogene Psychosen können praktisch jedes Symptom auslösen, das auch bei den endogenen Formen auftreten kann. Allerdings ist die Ursache bekannt. Es handelt sich dabei um körperliche Grunderkrankungen oder körperliche Traumata. Bei den abnormen Erlebnisvarianten rühren die Symptome von Problemen, die durch die Umwelt und die Lebensgeschichte bedingt sind, her. Hierunter fallen beispielsweise Neurose oder Belastungsreaktionen. Die Therapie richtet sich immer nach der vorliegenden Form. Grundsätzlich kann in schweren Fällen eine Psychopharmakatherapie erfolgen. Darüber hinaus werden verschiedene Formen der Psychotherapie eingesetzt, wie die Verhaltenstherapie oder die Psychoanalyse.

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