Psycho-Phytopharmaka sind Medikamente in verschiedenen Zubereitungsformen, die gegen psychische Erkrankungen wirken. Sie alle basieren auf Heilpflanzen oder Pflanzenteilen, welche eine besonderen Effekt die menschliche Psyche betreffend, haben. Damit bilden die Psycho-Phytopharmaka ein Teilgebiet der Phytotherapie, bei der Heilpflanzen generell gegen psychische oder körperliche Leiden eingesetzt werden. Die Phytotherapie ist eine der ältesten Heilmethoden. Schon vor mehr als 4000 Jahren wurde Menschen mit pflanzlichen Heilmitteln behandelt. Schon zu dieser Zeit waren Wirkungen auf die Psyche des Menschen bekannt, wobei Ursachen für das Verhalten und die Störungen nicht bekannt waren. Phytotherapie wurde dabei unabhängig vom Entwicklungsstand der jeweiligen Zivilisation angewandt. Und noch heute sind Naturvölker bekannt, die Pflanzen als Heilmittel verwenden. Sie verfügen häufig über Medizinmänner, die zu einer Symptomatik die passenden Heilpflanzen kennen. Obwohl ihnen die Krankheitsursachen und Inhaltsstoffe der Pflanzen unbekannt sind, erzielen sie zum Teil beachtliche Behandlungserfolge. Die Nutzung der Heilpflanzen hat sich im Verlauf der Anwendungsgeschichte häufig geändert. Allerdings waren in den meisten Fällen auch schon die heute noch gültigen Anwendungsgebiete bekannt. Sie wurden jeweils um weitere Erkrankungen ergänzt. In vielen Fällen zeigen die Pflanzen gegen diese weiteren Erkrankungen allerdings eine zu schwache Wirkung, um für die Behandlung relevant sein zu können. Phyto-Psychopharmaka helfen vor allem gegen leichte und mittelschwere psychische Beschwerden. Einige synthetisierte Medikamente basieren ebenfalls auf den Wirkstoffen, wie sie in den Pflanzen enthalten sind. Die Heilpflanzen haben den Vorteil, dass sie besser verträglich sind. Darüber hinaus zeigen sie in den meisten Fällen keine Neben- oder Wechselwirkungen. Dadurch erhöht sich bei den Patienten die Bereitschaft, die Medikamente regelmäßig einzunehmen. Der Inhalt der Website www.vistano-portal.com dient der Information interessierter Besucher. Wir weisen darauf hin, dass die Informationen und Inhalte keine ärztliche Beratung und Untersuchung ersetzen. Sie sind zur Stellung von Diagnosen und Vorgehensweisen nicht geeignet. Es ist immer ein Facharzt zu Rate zu ziehen.

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