Was ist der Psychotherapeut? Der Psychotherapeut ist eine Person, der psychische Krankheiten behandelt. Hierfür verwendet er verschiedene Verfahren, die zur Behandlung von psychischen und psychogenen Störungen geeignet sind. In der Regel handelt es sich daher um Diplom-Psychologen oder Ärzte mit einer zusätzlichen Ausbildung. Diese Personengruppen können eine Kassenzulassung beantragen. Eine weitere Form sind die Heilpraktiker für Psychotherapie, die eine Zulassung nach dem Heilpraktikergesetz erhalten. Dieser Personenkreis kann keine Kassenzulassung beantragen, so dass die Abrechnung immer privat erfolgt. Therapiearten und Ausbildung zum Psychotherapeut Im wesentlichen können bezüglich der verwendeten Therapien zwei große Gruppen unterschieden werden. Neben der Verhaltenstherapie ist die Gesprächstherapie weit verbreitet. Jede dieser beiden Formen kennt viele verschiedene Behandlungsansätze, die sich in den zugrundeliegenden Theorien stark unterscheiden können. Daneben sind mehrere spezielle Therapieformen vorhanden, die der Psychotherapeut einsetzen kann. Eine besondere Form ist die Hypnotherapie. Daneben können Entspannungsübungen sowie weitere Formen angewendet werden. Die Therapien sind zugleich an verschiedene Altersgruppen angepasst. Für Erwachsene bieten sich die reinen Formen der Gesprächs- und Verhaltenstherapien an. Bei Kindern werden häufig Sonderformen verwendet wie die Spieltherapie, bei der das Spielen als therapeutisches Medium verwendet wird. Die Ausbildung ist je nach Therapieform sehr unterschiedlich. Grundsätzlich werden die Therapien allerdings an speziellen Ausbildungsorten gelehrt. Die Ausbildung umfasst mehrere hundert bis zu mehreren tausend Stunden. Sie schließt in der Regel mit einem Zertifikat, Diplom oder anderen Bestätigungen ab. Oftmals musste der Auszubildende dabei die Therapie selbst durchführen, um Einblicke in die Welt des Patienten zu erhalten. Erst nachdem die Ausbildung erfolgreich beendet wurde, darf der Psychotherapeut in der Praxis tätig werden. Welche Möglichkeiten bietet der Psychotherapeut? Grundsätzlich wird ein Psychotherapeut keine Medikamente verschreiben. Seine Tätigkeit richtet sich daher nicht primär auf die Behandlung von Psychosen, sondern vielmehr auf die Behebung von Angsterkrankungen, Neurosen und anderen Problemen, die keine medikamentöse Behandlung erforderlich machen. In vielen Fällen arbeiten die Therapeuten mit Psychiatern zusammen und übernehmen die Therapie, während die Psychiater – die ein ärztliches Studium absolvieren mussten – für die medikamentöse Therapie verantwortlich sind. In Praxen außerhalb von Kliniken sind Therapien mit Psychose-Patienten in der Regel nicht üblich, da gerade für akute Krankheitsphasen keine ausreichenden Behandlungsmöglichkeiten verfügbar sind und Arzneien nicht verordnet werden können. Eine Ausnahme bilden die Psychiater, die als Psychotherapeuten tätig sind und daher sowohl Therapien wie auch medizinische Therapiemaßnahmen durchführen können. Zusammengefasst: PsychotherapieDie Psychotherapie dient der Behandlung psychischer Erkrankungen und Beeinträchtigungen. Daher richtet sie sich immer auf die Vergangenheit und deren Bearbeitung. Obwohl eine Vielzahl verschiedener Methoden vorhanden ist, können die Verfahren auf zwei Formen der Psychotherapie reduziert werden. Neben der Gesprächstherapie ist die Verhaltenstherapie vorhanden, die sich in den Grundlagen vollständig unterscheiden. PsychotherapeutDer Psychotherapeut ist ein Spezialist für die Erkennung und Therapie psychischer Erkrankungen und Störungen. Auch persönliche Belastungen können bearbeitet und beseitigt werden. In der Regel absolvierte der Psychotherapeut ein Studium der Psychologie oder der Medizin. Danach folgte eine Ausbildung in einer Therapieform, die sich in der Regel über mehrere Jahre erstreckt und mehrere hundert Ausbildungsstunden beinhaltet. PsychotherapeutinDie Psychotherapeutin wurde zur Erkennung und Therapie psychischer Erkrankungen und Störungen ausgebildet. Hierfür wurde im Normalfall ein Studium der Psychologie oder der Medizin absolviert. Danach folgt eine Spezialisierung mit einer Weiterbildung in Gesprächs- oder Verhaltenstherapie. Die Psychotherapeutin absolvierte diese Weiterbildung in mehreren hundert Ausbildungsstunden, die auf mehrere Jahre verteilt wurden.

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