Der Rauschpfeffer kommt aus der Südsee. Dort wird sein Sud getrunken, der in hohen Dosen Rauschzustände auslöst, die mit Halluzinationen einhergehen können. Er wirkt angstlösend, so dass er vor allem gegen nervöse Angst-, Unruhe- und Spannungszustände eingesetzt wird. Für die Gewinnung der Inhaltsstoffe Kavapyrone wird der getrocknete Wurzeltstock verwendet. Das Mittel darf aufgrund seiner Wirkung auf keinen Fall bei endogenen Depressionen eingesetzt werden, obwohl Angstzustände hier ein Symptom sein können. Auch in der Schwangerschaft und Stillzeit darf die Pflanze nicht eingesetzt werden, da die Inhaltsstoffe auf den Säugling oder das Ungeborene übergehen können. Der Rauschpfeffer hat keine Nebenwirkungen. Allerdings kann nach einer längeren Einnahme durch den Wirkstoff Flavokawain eine Gelbfärbung der Haut auftreten, die unbedenklich ist. Daneben sind noch weitere ähnliche Wirkungen zu beobachten, die sich nach dem Absetzen des Mittels schnell wieder zurückbilden. In seltenen Fällen können allergische Hautreaktionen auftreten, so dass die Präparate aus Kava-Kava nicht mehr eingenommen werden dürfen.

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