Die Selbstinstruktion besteht aus Befehlen und Aussagen, die das Selbstvertrauen stärken oder eine angemessene Sicht auf die Realität ermöglichen sollen. Sie wird hierbei von der betroffenen Person selbst durchgeführt. Jene können entweder gedanklich oder laut geäußert werden und richten sich immer an den Betroffenen selbst. Die Selbstinstruktion hat die Aufgabe, die eigenen Gedanken zu verändern und eine Distanz zu gegenteiligen und negativen Gedanken aufzubauen. Dieses Verfahren ermöglicht den Abgleich und die Unterscheidung zwischen Vermutungen und Tatsachen. Darüber hinaus kann sie das Verhalten beeinflussen und negative Gefühle abbauen. Häufig wird die Technik bei Angsterkrankungen eingesetzt. Hier können beispielsweise Mutsätze zum Einsatz kommen, die eine Hilfe bieten, um die Angst auszuhalten und die Situation dadurch zu verbessern. In vielen Fällen werden die Instruktionen auch mit positiven Gedanken verknüpft, so dass die Angstsymptome gemildert werden. Die Vorgehensweise kann allerdings auch in vielen anderen Bereichen eingesetzt werden, in denen eine objektive Sicht oder Durchhaltevermögen erforderlich ist.

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