Unter dem Begriff Sexualstörungen werden alle Problematiken verstanden, die in Bezug auf Sexualität auftreten. Darunter wird hierbei die Geschlechtlichkeit verstanden, welche alle Triebe und Erlebnisse beinhaltet, die mit Lustgewinn einhergehen. Im wesentlichen handelt es sich bei den Störungen insgesamt um Abweichungen von der als normal definierten Sexualität. Vom Begriff der Sexualstörungen sind die Störungen der Sexualentwicklung abzugrenzen sowie die Störungen der Geschlechtsidentität. Im eigentlichen Sinn handelt es sich somit um ein abnormes sexuelles Verhalten. Bekannte Störungen aus diesem Bereich sind Fetischismus, Exhibitionismus, Voyeurismus, Pädophilie, Sadomasochismus, Sodomie sowie zahlreiche weitere Formen. Die gesellschaftliche Akzeptanz zwischen den Störungen ist stark unterschiedlich. Während einige Abweichungen durchaus akzeptiert werden, sind andere Störungen tabuisiert. Viele Ausprägungen werden vom Gesetzgeber unter Strafe gestellt, wie beispielsweise die Pädophilie oder auch die Nekrophilie. In der Liebe sind die Störungen im zwischenmenschlichen Bereich sowie in der Ausformung der Sexualität zu suchen. Grundlage dafür können Minderwertigkeitsgefühle sein. Daneben können zahlreiche weitere psychische Faktoren zu Störungen der Sexualität führen, die dann durch geeignete Therapie- und Beratungsformen behoben werden können.

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