Die soziale Kompetenz zeichnet sich dadurch aus, dass eine Person seine eigenen Interessen durchsetzt, ohne dabei die allgemeinen Regeln zu verletzen. Sie ist deshalb immer nach der Gruppen gerichtet, innerhalb derer ein Individuum interagiert. Die Richtlinien für kompetentes Verhalten können innerhalb verschiedener Gemeinschaften variieren. Die soziale Kompetenz bezeichnet insgesamt die Anpassung an eine bestehende Gruppe. Die Verhaltensweisen dafür werden bereits in der Kindheit gelernt. Hier zeigt sich schnell, dass die erworbenen Werte und Normen wieder abhängig von der sozialen Gruppe sind, in der ein Individuum aufwuchs. Die Verhaltensregeln entsprechen den allgemein anerkannten Richtlinien der Schichten und Gruppen, in denen ein Kind sozialisiert wird. Diese Verhaltensweisen sind auf andere Gemeinschaften nur sehr schwer anzuwenden. Jene, die in einer Gemeinschaft anerkannt sind, können in anderen Gruppen abgelehnt werden. Hieraus ergibt sich der Umstand, dass eine sozial kompetente Person in einer Vereinigung inkompetentes Verhalten zeigen kann, obwohl sich sein Betragen im Vergleich zur Vorgruppe nicht verändert hat. Kompetentes Verhalten richtet sich demnach immer nach dem sozialen Bezugspunkt und dem zugrundeliegenden Wertesystem.

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