Die Stress-Impfung wird bereits vor einer möglichen Stresssituation durchgeführt. Sie dient dazu, sich gegen den Stress zu immunisieren. Im wesentlichen handelt es sich um ein kognitives Training, das auf eine bestimmte und festgelegte Situation ausgerichtet ist. Der Vorteil der Methode besteht daraus, dass die Situation ohne negative Gefühle analysiert werden kann. Zugleich können unterschiedlich Verhaltensweisen gedanklich durchgespielt werden, ohne dass eine Gefahr daraus entsteht. Die einzelnen Komponenten der Situation werden erkannt und die belastenden Elemente sind bereits vertraut und stellen keine Gefährdung dar. Die Stress-Impfung erfolgt in drei verschiedenen Phasen. In der ersten Phase wird die Situation oder das Problem genau analysiert. Hierfür muss die Situation gedanklich so genau wie möglich erfasst werden. In einer zweiten Stufe werden alle Möglichkeiten des Verhaltens durchgespielt, die als Lösung dienen könnten. Die einzelnen Optionen werden in dieser Phase bereits bewertet. Lösungen, die als unzureichend eingestuft werden, können in dieser Phase aussortiert werden. Übrig bleiben nur die Verhaltensweisen, die erfolgversprechend sind und umgesetzt werden können. Dadurch entsteht ein Verhaltensleitfaden. In der dritten Phase wird schließlich die Stresssituation gedanklich eingeübt und bewältigt. Wenn in der Vorstellung negative Gedanken auftreten, dann müssen die Vorstellungen sofort gestoppt und korrigiert werden. Sie werden dann durch positive Vorstellungen und Gedanken ersetzt.

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