Stress ist eine Reaktion des Individuums auf äußere Reize. Er tritt daher immer auf, wenn die körperliche und psychische Ebene im Ungleichgewicht ist und daraus eine subjektive Bedrohung entsteht. Dadurch entsteht das Problem, dass die Anpassungsenergie nicht ausreicht, um sich der Situation zu stellen. Stressoren sind Reize, die genau dieses Problem erzeugen. Sie haben das Merkmal, dass sie neutral sind. Erst die Bewertung macht einen Reiz zu einem Stressor. Stress wird bei körperlichen Schädigungen, bei Verlust oder Überforderung ausgelöst. Auch wenn körperliche Schädigungen bei jedem Menschen Stress auslösen, so ist dennoch die Stressschwelle individuell. Bei Verlusterlebnissen und Überforderung spielt ausschließlich die Bewertung eine Rolle. Verstarb beispielsweise ein naher Angehöriger, dann hängt es von der Bewertung ab, ob überhaupt eine Trauer oder Stress stattfindet. Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von Stressoren unterscheiden, die auf ein Individuum einwirken können. Die äußeren Stressoren bestehen aus Reizen, die aus der Umwelt auf den Einzelnen einwirken. Hierunter können Trennungen, Zeitdruck, soziale Isolation und Ähnliches fallen. Innere Stressoren sind psychische Umstände – die eigentlichen Bewertungen. Hierunter fallen Reize wie Termindruck, Leistungsdruck, Verantwortung und Ähnliches.

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