Die Stressforschung kennt das Typ-A-Verhalten und das Typ-B-Verhalten. Allerdings sind diese beiden Ausprägungen nur selten in ihrer reinen Form zu finden. Vielmehr finden sich viele Abstufung, die im wesentlichen in vier Typen eingeteilt werden können. Der erste Typus ist der Übererregungstyp. Er zeichnet sich durch eine starke Stressanfälligkeit aus. Zugleich handelt es sich um einen sehr erfolgsorientierten Typ. Er ist sehr ehrgeizig und hat eine starke Kontrolle über sich selbst. Auf Stress reagiert er mit einer hohen Betriebsamkeit und zeigt in allen Bereichen einen Beschäftigungsdrang. Der Erfolgstyp ist ebenfalls stark erfolgsorientiert. Allerdings verfügt er über die Möglichkeit, sich zu entspannen. Er ist stressfrei und führt ein gesundes und kontrolliertes Leben. Er schafft einen Ausgleich zwischen Stress und Ruhe. Der Stresstyp ist zwar kaum erfolgsorientiert, dennoch zeigt er eine starke Stressanfälligkeit. Er hat Angst und ist ständig unter Anspannung. Darüber hinaus vermeidet er Herausforderungen und wertet sie negativ. Tritt Stress auf, dann nimmt seine Leistungsfähigkeit ab. Der Untererregungstyp ist weitgehend frei von einer Erfolgsorientierung. Der Stresspegel ist immer auf einem niedrigen Niveau. Er hat keine Selbstkontrolle und verdrängt die Anforderungen. Wenn eine Belastungssituation auftritt, dann ist er hilflos und verliert die Lust an seiner Aufgabe. In vielen Fällen ist zu beobachten, dass zwischen den einzelnen Typen gewechselt wird.

Wie gefällt Dir dieser Beitrag?
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (2 Bewertungen, Durchschnitt: 1,50 von 5)
Loading...


0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.