Die Trauerhilfe setzt direkt nach dem Tod einer vertrauten Person ein. Die Paarung „Trauerbegleitung – Beerdigung” ist daher nicht zutreffend, da die Hilfe dann erst nach einigen Tagen einsetzt. Sie umfasst die Hilfe zur Bewältigung der Situation und den Aufbau neuer Schemata. Zur Verfügung stehen neben der persönlichen Betreuung weitere Möglichkeiten wie die Trauerbegleitung am Telefon. Die Methoden richten sich dabei nach der Zielgruppe. Sind das Ziel der Trauerbegleitung Kinder und Jugendliche, so wird je nach Alter ein spielerisches Vorgehen durchgeführt. Bei Erwachsenen dominiert das Gespräch. Inhalt des Gesprächs ist dabei der Verstorbene, so dass eine Verarbeitung erfolgen kann. Die Trauer durchläuft dabei verschiedene Phasen. Der Begleiter kann allerdings nicht nachvollziehen, was der Betroffene genau fühlt. Daher besteht nur die Möglichkeit zuzuhören und die Gefühle und Emotionen des Betroffenen zu fördern und damit den Prozess zu beschleunigen.

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