Unipolare Depression

Unter dem Begriff einer unipolaren Depression wird eine Verlaufsform der Zyklothymie verstanden. Sie ist die häufigste Ausprägung dieser Erkrankungsform. Bipolare Verlaufsformen sind weniger anzutreffen. Eine weitere Variante ist die unipolare Manie, die allerdings die seltenste Verlaufsform darstellt. Die unipolare Depression ist durch eine ausgeprägte Antriebsarmut gekennzeichnet, die mit einer traurigen Stimmung und einer Denkverlangsamung kombiniert vorliegt. Ein Merkmal dieser Verlaufsform ist, dass es ein Morgentief gibt, das sich im Tagesverlauf verändert und in ein Abendhoch mündet. Das bedeutet, dass die Symptomatik eine Verbesserung während des Tages erfährt. Bei schweren Verlaufsformen hat der Patient das Gefühl, dass sein Leben sinnlos ist. Dies kann zur schwerwiegenden Komplikation führen, beispielsweise dem Selbstmord. Körperlich ist vor allem ein Schlaf- und Appetitmangel zu beobachten. Daneben leiden depressive Patienten häufig unter Obstipation. Schweiß- und Tränensekretionen sind nur noch vermindert vorhanden. Die Therapie der unipolaren Depression besteht aus der Einnahme von Antidepressiva und der Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung. Die begleitende Psychotherapie hat zum Ziel, die Akzeptanz der Erkrankung zu fördern. Haben die Medikamente keine Wirkung, dann kann ein Schlafentzug durchgeführt werden, der zumeist positive Ergebnisse, das Krankheitsbild betreffend, mit sich bringt. Der Inhalt dieser Website dient der Information interessierter Besucher. Wir weisen darauf hin, dass die Informationen und Inhalte keine ärztliche Beratung und Untersuchung ersetzen. Sie sind zur Stellung von Diagnosen und Vorgehensweisen nicht geeignet. Es ist immer ein Facharzt zu Rate zu ziehen.

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