Die vaskuläre Demenz ist die zweithäufigste Demenzerkrankung. Sie ist gekennzeichnet durch eine nachlassende geistige Leistungsfähigkeit. Auslöser für die Symptomatik ist eine Durchblutungsstörung des Gehirns. Die Betroffenen sind in ihrem Denken und im Erkennen von Gegebenheiten deutlich eingeschränkt. Ungefähr ein Drittel aller Erkrankten entwickeln die typischen Symptome nach einem Schlaganfall. Aber auch Arteriosklerose oder Herzrhythmusstörungen können zu der Erkrankung führen. Hierbei entsteht eine Unterversorgung von Hirnzellen, die dadurch geschädigt werden und ihre Funktion nicht mehr wahrnehmen können. Die Erstsymptome äußern sich in einer leichten Vergesslichkeit. Sie ist gepaart mit Störungen der Sprache und die Stimmung kann labil und wechselhaft sein. Die Vergesslichkeit schreitet langsam fort und entwickelt sich in einem sehr fortgeschrittenen Stadium zu einer Unfähigkeit Menschen zu erkennen und sich an Begebenheiten aus ihrem Leben zu erinnern. Allerdings zeigen die Betroffenen – im Gegensatz zu Alzheimer – Tagesschwankungen, so dass die Ausprägung der Symptome starken Schwankungen unterliegt. Die Therapie richtet sich immer nach der Ursache. Je nachdem ob die Erkrankung durch eine Arteriosklerose oder ein Herzleiden verursacht wird, können die Therapieansätze starke Unterschiede zeigen. Der Inhalt dieser Website dient der Information interessierter Besucher. Wir weisen darauf hin, dass die Informationen und Inhalte keine ärztliche Beratung und Untersuchung ersetzen. Sie sind zur Stellung von Diagnosen und Vorgehensweisen nicht geeignet. Es ist immer ein Facharzt zu Rate zu ziehen.

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