Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von Visionen unterscheiden. Die erste Art sind außergewöhnliche Wahrnehmungen. Sie beziehen sich in der Regel auf übersinnliche Phänomene und sind mit seelischen Zuständen und Emotionen verbunden. Die zweite Art besteht aus komplexen Zielen, die kraftvoll sind und große Teile des Lebens und dessen Gestaltung bestimmen. Es handelt sich dabei um einen Idealzustand, der stets angestrebt wird und über einen langen Zeitraum nicht erreicht werden kann. Sie heben sich in ihrer Erscheinung deutlich von den Realitäten ab und werden deshalb sehr oft als „Träumerei“ bezeichnet. Für die Realisierung von Visionen reicht in vielen Fällen die Lebenszeit eines einzelnen Menschen nicht aus. Gerade im betriebswirtschaftlichen Bereich werden die Visionen eines Unternehmens deshalb festgeschrieben. Die Tätigkeit richtet sich dann auch über Generationen hinweg danach aus. In vielen Fällen haben Personen konkrete Visionen und setzen sich Ziele, um einen Beitrag zu dessen Realisierung zu leisten. Der Glaube an Visionen kann zu Aktivitäten führen, die weitreichende gesellschaftliche und persönliche Konsequenzen haben. In vielen Fällen sind Personen durch den Glauben an ihre „Träumereien“ nämlich in der Lage, die eigenen Grenzen zu erweitern.

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