Der Waschzwang gehört den Zwangshandlungen an. Diese Kategorie beschreibt den Drang Tätigkeiten immer wieder durchführen zu müssen. Der Betroffene empfindet dabei einen innerlichen Zwang, gegen den er sich kaum wehren kann. Werden die Handlungen unterlassen, dann kommt es zu Angstzuständen, die sich steigern, bis die Handlung wieder ausgeführt wird. Häufig sind die Tätigkeiten dabei ritualisiert. Hände müssen beispielsweise mindestens dreimal hintereinander gewaschen werden. Der Waschzwang ist dadurch gekennzeichnet, dass die Wäsche übermäßig häufig erfolgt. 50 Wäschen täglich sind dabei keine Seltenheit. Dadurch entstehen sekundär auch körperliche Schäden. Der Säuremantel der Haut wird zerstört, so dass Ekzeme und andere Hauterkrankungen entstehen. Die Therapie gegen den Zwang besteht aus einer Verhaltenstherapie. Begleitend werden häufig Antidepressiva verabreicht, so dass die Angstgefühle vermindert werden können.

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