Werte und Normen bilden einen wesentlichen Bestandteil des Menschen. Sie sind Teil des Selbstkonzepts und bestimmen im wesentlichen alle Handlungen, Einstellungen und Bewertungen. Die Werte dienen den Normen als Grundlage. Es handelt sich dabei um ein Gebilde, das festlegt, was wichtig im Leben und in der Gemeinschaft ist. So nimmt der Schutz des Individuums in der modernen Gesellschaft beispielsweise einen hohen Wert an. Auch die Unversehrtheit kann einen hohen Stellenwert einnehmen. Es handelt sich dabei meistens um abstrakte Vorstellungen und Begriffe, die sich auf viele verschiedenen Situationen beziehen und universell gültig sind. Treffen zwei Werte aufeinander, die unvereinbar sind, dann entstehen Konflikte, die sowohl innerhalb der Person wie auch in der Umwelt der Person zu suchen sein können. Während die Werte eher individuell sind, gelten Normen für einen großen Kreis der Gesellschaft. Sie sagen etwas darüber aus, was richtig und was falsch ist. Sie basieren auf den individuellen Grundlagen und sind über weite Teile der Bevölkerung hinweg identisch. Beide Aspekte münden in konkreten Handlungen und sind nicht angeboren. Sie wurden vielmehr in der Vergangenheit erlernt. Allerdings kann niemand gegen seine Werte verstoßen, so dass Ziele und Handlungen die dagegen verstoßen automatisch zu Konflikten führen. Es gibt allerdings die Möglichkeit, Sachverhalte und Ziele umzudeuten und dadurch eine Kongruenz herzustellen, so dass sie auf Umwegen akzeptiert und erreicht werden können.

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