Der Wiederholungszwang besteht darin, dass eine Tätigkeit ständig wiederholt werden muss. Er kann von Zwangsgedanken begleitet werden. Gleiches gilt für eine konkrete Handlung. Es handelt sich daher um eine anerkannte Zwangsstörung. Wird dieser Zwang nicht bedient, so entstehen Angstgefühle, so dass die Paarung „Ängste-Zwänge“ immer eine Einheit bildet. Oftmals sind in der Zwänge zu finden, die stark ritualisiert sind und das Leben nachhaltig beeinflussen. Sehr oft sind die Betroffenen daher nicht in der Lage, ein normales Leben zu führen. Die Ursachen sind nicht eindeutig geklärt. Es ist allerdings – wie bei allen Erkrankungen dieser Art – ein Zusammenspiel von genetischen Ursachen sowie Umweltfaktoren anzunehmen. Die Therapie besteht aus einer Medikation gegen die Ängste. Die Hauptbehandlung wird durch eine Verhaltenstherapie gebildet. Diese beinhaltet kognitive Elemente wie auch eine direkt Beeinflussung des Verhaltens.

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