Karl Jaspers biografische Methode

Der Name Karl Jaspers ist unter Psychiater und Philosophen bekannt: Er war ein deutscher Philosoph und Psychiater mit starkem Einfluss, der heute als ein Pionier des Existenzialismus betrachtet wird. Die biografische Methode ist das, für was er vor allem bekannt ist. Noch heute stellt diese Methode eine wichtige psychiatrische Anwendung dar.

Karl Jaspers wurde in Oldenburg im Jahr 1883 geboren. Er hat dort auch Medizin studiert und im Jahr 1909 promoviert. Während seiner Arbeit in einer psychiatrischen Praxis in Heidelberg entwickelte er ein Interesse für die Behandlung von psychischen Erkrankungen. Später, im Jahr 1921, wurde Karl Jaspers Professor für Psychologie an der Uni Heidelberg, woraufhin er sich durch die Lehrtätigkeiten sukzessive aus der klinischen Praxis zurückzog.

Zweiter Weltkrieg und NS-Zeit

Die Frau von Karl Jaspers war jüdischer Abstammung, weshalb Karl mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus von seiner Professur entbunden wurde. Erst im Jahr 1946 erhielt er seinen Job zurück. Daraufhin wird er zu einem Vorkämpfer für den deutschen Wiederaufbau, allerdings verlegte er seinen Lebensmittelpunkt aufgrund von Enttäuschung durch die allgemeine Politik später nach Basel in der Schweiz.

Die biografische Methode von Karl Jasper

Karl Jaspers Hauptbeitrag zur modernen Wissenschaft ist bis heute die biografische Methode in der Psychologie. Der Kern der Methode ist, den Patienten darum zu bitten, die Wahrnehmung seiner Symptome schriftlich zu erläutern. Auf diese Weise können Fachleute verstehen, was in den Köpfen von den Betroffenen vorgeht. Das ist wichtig, weil die Worte der Patienten auf diese Weise einen Wert bekommen und die Psychiater die Worte der Patienten nicht mehr rein als „unsinniges“ Produkt einer Störung des Gehirns betrachten. Jaspers selbst machte hier den Anfang und schrieb über seine Patienten alles so genau wie möglich auf. Parallel suchte er nach Lebenssituationen der Patienten, die die Situation verstehen helfen.

Weitere Beiträge für die Wissenschaft von Karl Jasper

Neben der biografischen Methode postulierte Karl Jasper auch, dass es zwei Arten von Wahnvorstellungen gibt (primär und sekundär). Diese und weitere Schlussfolgerungen sind in dem Buch „Allgemeine Psychopathologie“ niedergeschrieben. Er interessierte sich für Religion, Politik und Philosophie und erhielt in seinem Leben viele Auszeichnungen.

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