Das Autogene Training wurde von Prof. Dr. Johannes Heinrich Schultz entwickelt. Vorbild für dieses ist das Yoga. Schultz wollte mit der Entwicklung dieser Methode ein für die Europäer leicht erlernbares Training entwickeln, das im Wesentlichen die gleichen Effekt wie das asiatische Vorbild ermöglicht. Autogenes Training dient zur Entspannung. Inzwischen wird die Technik auch zum Stressabbau verwendet. Ursprünglich sollten mit dieser Methode Angstzustände, Muskelverspannungen, Schlafstörungen und andere körperliche Probleme gemildert werden.Grundlage des Trainings ist eine tiefe körperliche Entspannung. Durch diese soll die übende Person in die Lage versetzt werden, unwillkürliche Körperfunktionen zu beeinflussen. Bei Stress wird beispielsweise der Herzschlag und der Puls erhöht. Durch die Entspannung und Nutzung der menschlichen Vorstellungskraft kann der Herzschlag und der Puls gesenkt werden. Hierfür stehen viele verschiedene Übungen zur Verfügung, die ganz einfach erlernt werden können. Die Trainingseinheiten werden im Liegen oder im Sitzen durchgeführt. Zunächst wird ein Zustand von tiefer Entspannung erreicht. Dies erfolgt über mehrere Schritte und bedient sich einiger „Befehle”, die dem Körper gegeben werden. Den Anfang der Übungen bilden die Schwereübungen. Ihr Name kommt daher, dass bei fehlender Anspannung die Körperteile fester auf den Boden drücken, wodurch ein Schweregefühl entsteht. Neben dieser Grundlage gibt es für verschiedene Bereiche des Körpers weitere Übungen, wie die Wärme-, Herz-, Atem-, Bauch- und Kopfübungen. Das Autogene Training kann auch ohne Anleitung erlernt werden. Grundsätzlich sind die Übungen in Einzelschritten zu erlernen. Es gilt sich von den einfachen Übungen zu den schweren Teilen vor zu arbeiten. Begonnen wird mit den Schwereübungen. Innerhalb dieser Übungen soll mit einem Arm begonnen werden – Rechtshänder beginnen mit dem rechten, Linkshänder beginnen mit dem linken Arm. Erst wenn dieser Teil problemlos absolviert wurde, folgt der nächsten Schritt.

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