Die Berufung ist eigentlich ein Begriff aus der Religionslehre. Hierunter wird verstanden, dass eine Person einen inneren Drang verspürt, einer bestimmten Aufgabe nach zu gehen. Diese ist dabei nicht zeitlich begrenzt, sondern kann lebenslang wahrgenommen werden. Sie kann sich auf viele verschiedene Bereiche erstrecken. Während viele Menschen ihrer Berufung ehrenamtlich und unentgeltlich nachgehen, verdienen andere Menschen mit ihr Geld. So kann durch die Art der Tätigkeit und deren Umfang das Verlangen von materiellen Mitteln zwingend sein. Andere Tätigkeiten können neben dem Berufsleben ausgeübt werden. Deshalb kommt es dann z.B nicht zu einer Bezahlung. Nicht immer muss die Berufung etwas mit dem Charakter und dem Leben einer Person zu tun haben. Vielmehr manifestieren sich in ihr sogar gegensätzliche Tätigkeit in Bezug zum Alltag der Person. Eine Berufung kann auch eine Bitte sein, ein Amt anzunehmen. Wird sie angenommen, dann übt eine Person diese Tätigkeit auf unbestimmte Zeit aus. Diese kann von der ernennenden Stelle auch wieder zurückgenommen werden. Ein Beispiel hierfür sind die Professuren an den Universitäten. Auch im juristischen Bereich findet sie ihre Verwirklichung. Hierbei handelt es sich um ein Rechtsmittel gegen ein Urteil.

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