Das Channeln basiert darauf, dass ein Medium für Wesen aus anderen Sphären als Kanal fungiert und die Botschaften übermittelt, die ihm von diesen Wesen übermittelt werden. Es lassen sich hierbei zwei Arten unterscheiden. Die erste Variante ist die Übermittlung der Botschaften durch verbale Äußerungen des Mediums. In der zweiten Ausübung werden die Botschaften verschriftlicht. Beide Varianten verlangen, dass das Medium sein eigenes Bewusstsein reduziert. Hierfür muss ein Trancezustand oder ein tranceähnlicher Zustand erreicht werden. Laut einer gängigen Theorie ist ein Medium nur durch diese Bewusstseinszustände in der Lage die Kontrolle über sich selbst aufzugeben, so dass das Lichtwesen, der Geist oder der Engel Besitz vom Medium ergreifen kann. Um den gewünschten Zustand zu erreichen, muss das Medium vor dem eigentlichen Channeln verschiedene Rituale durchführen, die schließlich zu einer Trance oder einem tranceähnlichen Zustand führen. Einige Medien verwenden zur Instandsetzung dieses Zustands auch verschiedene Substanzen, die direkt auf das Gehirn wirken. Die beim Channeln empfangenen Botschaften können Umdeutungen von realen Geräuschen sein, die dann im Trancezustand vom Gehirn umgesetzt werden. Auch psychische Erkrankungen und andere Möglichkeiten werden von der Wissenschaft nicht als Erklärung ausgeschlossen.

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