Die chinesische Astrologie basiert auf einem vollständig anderen System, als die europäische Astrologie. Grundlage der fernöstlichen Sternenkunde ist nicht die Stellung der Planeten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Vielmehr basiert sie auf einem Kalender, der mit einer Bedeutung ausgestattet wurde und als Grundlage für die Berechnungen dient. Grundlage für die chinesische Astrologie sind die chinesischen philosophischen Ansätze, die in der Astrologie miteinander kombiniert wurden. Neben der Fünf-Elemente-Lehre und dem Yin und Yang gehört auch die astronomische Lehre der fünf Planeten und der zehn Himmelsstämme und etliche philosophische Ansätze mehr in die chinesische Astrologie. Die fernöstliche Sterndeutung bedient sich eines Zyklus, der zwölf Jahre andauert. Dieser beginnt nach Ablauf dieser Zeitspanne wieder von vorne. Das erste Jahr des Zyklus ist immer das Jahr der Ratte. Daneben wird jedem Tierzeichen für jeden Zyklus eines der fünf Elemente zugeordnet, die ebenfalls in einer festen Reihenfolge folgen. Die Elemente sind Wasser, Feuer, Holz, Metall und Erde. In der Kombination gibt es damit nicht nur die zwölfjährigen Zyklen, sondern einen weiteren Zyklus, der 60 Jahre dauert und in dem alle Elemente durchlaufen werden. Die Deutung erfolgt nun anhand der Kombination von fünf Himmelsrichtungen, zehn Himmelstämmen und den zwölf irdischen Zweigen, die mit den fünf Elementen kombiniert werden. Zu welcher Zeit genau die chinesische Astrologie entstand, konnte nicht nachgeprüft werden. Bisher wurden keinerlei Anhaltspunkte für die Entstehungszeit entdeckt. Die fernöstliche Sterndeutung wurde weder in den Geschichtsbüchern erwähnt, noch sind archäologische Funde vorhanden. Auch die Datierung anhand von alten Sternkarten ist nicht möglich, da die chinesische Astrologie nicht auf den Sternenwanderungen basiert.

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