Drogen und Alkohol sind in der modernen Gesellschaft weit verbreitet. Seit Jahren steigt die Zahl der Jugendlichen, die einen schweren Rausch mit Bewusstlosigkeit – das Komasaufen – durchlaufen. Zwar wurde 2011 ein Rückgang des Alkoholkonsums unter Jugendlichen festgestellt. Die Zahl der bewusstlosen Jugendlichen hat jedoch nochmals zugenommen. Mädchen und Jungen zeigen hierbei keinen Unterschied in den Fallzahlen. Mit der Pubertät kommt auch die Zeit der Drogen auf. Inzwischen gehört der Konsum von Drogen und Alkohol als fester Bestandteil zur Pubertät, die den Umbruch von der Kindheit in das Erwachsenenalter markiert. Bei diesem Konsum handelt es sich zumeist um ein Ausprobieren der Substanzen. Allerdings ist zu bemerken, dass der Konsum dieser Rauschmittel immer früher beginnt. Inzwischen kommen bereits Kinder mit zehn Jahren zum ersten Mal mit diesen in Berührung. An dieser Stelle beginnt eine Problematik, die sich durch das gesamte Leben eines Menschen ziehen kann. Grundsätzlich lässt sich sagen: Je früher der Erstkontakt erfolgte, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Abhängigkeit im Erwachsenenalter. Das Risiko für die Entwicklung einer Sucht steigt, wenn in der Familie selbst Drogen konsumiert werden. Unter diese Kategorie fallen hierbei auch Alkohol und Tabak. Daneben sind auch Medikamente – egal ob verschreibungspflichtig oder frei verkäuflich – in diesen Bereich mit ein zu beziehen. Sie gelten inzwischen zu den Einsteigerdrogen. In vielen Fällen konsumieren die Kinder und Jugendlichen in späteren Jahren auch härtere Substanzen, die zum Teil auch über Marihuana hinausgehen. In der Regel gilt, dass Jugendliche mit einem niedrigen Selbstbewusstsein stärker zum Konsum von Drogen neigen, als selbstbewusste Teenager. Darüber hinaus können Drogen auch nach traumatischen Erlebnissen ein Mittel werden, um das Trauma zu verdrängen.

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