Die Ehe bezeichnet eine Lebensgemeinschaft zweier Personen. Sie ist in der Regel durch gesetzliche Bestimmungen geregelt. Sie kann aber auch auf allgemeinen Regeln beruhen, die nicht schriftlich fixiert sind. Diese Form ist häufig bei Naturvölkern zu finden. Die Ehe setzt in den meisten Ländern voraus, dass die Lebenspartner verschiedene Geschlechter haben. Gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften werden allerdings zunehmend anerkannt. Für sie gelten dann häufig gesonderte Gesetze und diese Verbindung wird dann zumeist nur als „eheähnlich“ bezeichnet. Sie ist daher immer von den gesellschaftlichen Gegebenheiten abhängig und kann einem Wandel unterliegen. Die Ehe beginnt in der Regel mit der Hochzeit. Auch jene unterliegt verschiedenen Ritualen. In westlichen Gesellschaften wird eine Urkunde übergeben, die beweist, dass die Ehe geschlossen wurde. Das Ende wird in der Regel mit dem Tod des Ehepartners oder durch eine Scheidung eingeläutet. In der katholischen Kirche wird eine Ehe gelöst, wenn sie für nichtig erklärt wird. Darüber hinaus ist in vielen Kulturen das Verstoßen des Ehepartners die einzige Möglichkeit der Auflösung. In einigen westlichen Staaten kann eine Ehe auch durch die gerichtlich festgestellte Beendung beschlossen werden. Die Ehepartner gelten in diesem Fall nicht als geschieden, die Ehe wurde rückwirkend nicht geschlossen.

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