Die Eifersucht ist ein Besitzanspruch, der von einer Person ausgeht und sich auf einen anderen Menschen oder einen Gegenstand bezieht. Eifersucht entsteht, wenn zu dieser weiteren Person oder dem Gegenstand eine enge gefühlsmäßige Bindung besteht, die durch andere Faktoren gefährdet ist. In diesem Fall entsteht die Angst vor dem Verlust der bereits erwähnten Gegebenheiten. Die Auslöser von Eifersucht sind – nach neueren Studien – geschlechtsspezifisch. Frauen reagieren auf eine reale oder vorgestellte geistige Untreue mit Eifersucht, während der Mann dieses Gefühl eher bei sexuellem Betrug verkörpert. Eifersucht ist ein Gefühl, das vor allem vom Selbstbewusstsein abhängig ist. Menschen, die mit einem geringen Selbstbewusstsein ausgestattet sind, neigen eher dazu als selbstbewusste Menschen. Je nach Ausprägung des Besitzanspruchs kann sie auch krankhafte Züge annehmen. Eifersucht geht mit einer Einschränkung der Wahrnehmung einher. Harmlose Zeichen und Gesten können von einem Menschen durch die Selektion und Interpretation einer Wahrnehmung als Bestätigung gewertet werden. Insgesamt kann einer Eifersucht nur prophylaktisch entgegengewirkt werden, wenn die Fehlinterpretationen geschult werden. Gleichzeitig muss der Aufbau von Selbstbewusstsein erfolgen. Die Person muss zudem lernen, dass sie auch ohne den anderen Menschen überleben kann und nicht auf ihn angewiesen ist. Hierfür eignet sich das Mittel der Selbstreflexion

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