Die empathische Beratung basiert auf dem Vermögen des Beraters sich in seine Klienten einfühlen zu können bzw. sich in seine Lage zu versetzen. Dadurch erhält dieser ein genaues Bild von den Problemen des Klienten. Gleichzeitig ist er in der Lage abzuschätzen, welche Lösungsmöglichkeiten für den jeweiligen Menschen in Frage kommen. Die empathische Beratung kann deshalb auch als einfühlsame oder einfühlende Beratung bezeichnet werden. Die Probleme der Beratung liegen allerdings gerade in diesem Einfühlungsvermögen. Um helfenzu können, muss der Berater Distanz zu der Gefühlswelt und zu den Emotionen des Klienten haben. Ist er emotional zu sehr mit dem Ratsuchenden verbunden, dann verliert er seine Neutralität und kann daher nicht mehr eine Lösung erarbeiten. Die Beratung wird emotional gefärbt und mögliche Lösungsansätze gehen verloren. Eine empathische Beratung ist nur möglich, wenn der Berater den Klienten als Individuum akzeptiert. Dies muss nicht bedeuten, dass auch dessen Verhalten akzeptiert wird.

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