Eine Fehlgeburt liegt dann vor, wenn das ungeborene Kind noch unter 500 Gramm wiegt und die Schwangerschaft vorzeitig beendet wurde. Dabei ist es unerheblich ob der Fötus ausgestossen wird oder nicht. Hat er das Gewicht von 500 Gramm überschritten, dann wird von einer Totgeburt gesprochen. Im wesentlichen lässt sich die frühe Fehlgeburt von der späten Fehlgeburt unterscheiden. Die frühe Variante findet vor der zwölften Schwangerschaftswoche statt. Nach dieser Zeit wird von einer späten Totgeburt gesprochen. Hauptsymptom einer Fehlgeburt sind Blutungen, die der Monatsblutung ähnlich sind. In den späten Schwangerschaftsmonaten treten meisten noch wehenartige Schmerzen auf. Bei einer frühen Fehlgeburt sind die Zeichen wesentlich undeutlicher und äußern sich häufig in Unterbauchbeschwerden und einem Kreuzschmerz. Die Ursachen können in einer Fehlentwicklung des Fötus liegen. Daneben können physikalische Einflüsse, wie ein dumpfer Schlag in den Bauch, zu einer Fehlgeburt führen. Chronische, psychische und akute Erkrankungen der Mutter können ebenfalls zu ein Beweggrund sein. Genau wie körperliche Fehlstellungen und Anomalien. Die Fehlgeburt kann eine schwere psychische Belastung darstellen. Häufig sind Schuldzuweisungen bei den Paaren anzutreffen. Zugleich kann eine Trauer über die Fehlgeburt entwickelt werden. Wenn psychische Probleme auftreten, sollte therapeutische Hilfe in Anspruch genommen werden. Eine gute Alternative sind Selbsthilfegruppen. Wenn das Kind nicht spontan abgeht, dann sollten diese Möglichkeiten vor der Entnahme des Fötus durchgeführt werden.

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