Gedankenlesen wird im Sprachgebrauch häufig mit der Telepathie gleichgesetzt. Allerdings ist das Gedankenlesen eher ein psychologischer Gegenstand, während die Telepathie in die Parapsychologie gehört. Während die Telepathie darauf beruht, dass die Gedanken ohne den Einsatz bestimmter Sinneskanäle gelesen werden können, verwendet das Gedankenlesen die Körpersprache. Mimik, Gestik, Reaktionen und ähnliche deutbare Körpersprachen sind bei bestimmten Gedanken bei jedem Menschen vorhanden. So werden bei Lügen die Mundwinkel kurz nach unten gezogen. Diese Vorgänge können gesehen und unterbewusst sogar gedeutet werden. Um diese Zeichen zu entschlüsseln, haben sich in der Psychologie verschiedene Forscher auf dieses Gebiet spezialisiert, deren Aussagen erstaunlich präzise sein können. Ein relativ neues Feld des Gedankenlesens ist die Auswertung von Gehirnaktivitäten. Die Forscher hoffen, anhand der Muster im Gehirn, bestimmte Gedankengänge ablesen zu können. Auch in diesem Bereich macht die Psychologie bereits gute Fortschritte – obwohl sie noch am Anfang steht. Diese Form des Gedankenlesens basiert auf der Erkenntnis, dass alle Reaktionen und Aktionen letztlich durch das Gehirn verursacht werden. Da das Gehirn die Steuerzentrale ist – so die Psychologen – müssen die Reaktionen und Aussagen auch im Gehirn ablesbar sein. Insgesamt wird somit versucht, das Unterbewusstsein zu entschlüsseln. Ein Hinweis darauf ist, dass Bruchteile von Sekunden vor dem Heben des Arms die Bewegung vom Gehirn bereits ausgeführt wird.

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