Der Begriff Glück schildert die Erfüllung eines Wunsches oder die Erreichung eines Ziels. Das Glück ist dabei ein Begriff, der von den Vorstellungen eines Individuums geprägt ist. Es ist allerdings als Empfindung ein vorübergehender Zustand, der nach einer kurzen Zeit wieder nachlässt. Neurobiologisch ist Glück eng mit der Ausschüttung von Botenstoffen im Gehirn verbunden. Hierunter fallen vor allem das Oxytocin, das Serotonin und das Dopamin. Zugleich werden Endorphine im Körper freigesetzt. Die Gesamtheit der Wirkung dieser Stoffe im Gehirn ergibt schließlich das bekannte Gefühl Glück. Diese Begrifflichkeit spielt auch im Aberglauben eine große Rolle. Damit das Glück dauerhaft vorhanden ist und Unheil abgewendet wird, haben sich zahlreiche „Glücksbringer“ entwickelt, die in ihrer Gestalt sehr unterschiedlich sein können. So sind die vierblättrigen Kleeblätter in gleicher Weise Glücksbringer, wie Marienkäfer oder Schornsteinfeger. Die Entstehung dieser Glücksbringer ist meistens durch ihre Seltenheit oder durch ihre Eigenschaft begründet, dass sie Probleme für den Menschen „lösten“. Viele Individueen streben nach dauerhaftem Glück. Die psychologische Beratung distanziert sich hiervon. Der Mensch, so eine These der Psychologie, strebt nicht nach Glück, sondern nach Sinn. Einen Sinn im Tun zu sehen, ist daher, laut Ihnen, ein größerer Antrieb für das Handeln, als ständig neue Glücksgefühle zu erleben.

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