Hellriechen

Das Hellriechen beschreibt die Wahrnehmung von Gerüchen ohne eine Entsprechung im Umfeld des Wahrnehmenden. Das bedeutet, dass keine Ursache für die Wahrnehmung vorhanden ist. In der Regel wird das Hellriechen von einem Medium durchgeführt. Die Medien nehmen beim Hellriechen oftmals Gerüche von verstorbenen Personen wahr, die durch das Medium selbst gerufen wurden. Meistens beziehen sich die Gerüche auf einen besonderen Duft, der von einem Verstorbenen getragen wurde. Aber auch andere Phänomene werden von den Medien immer wieder beschrieben. So kann auf die Frage nach einem Heilmittel, vom Medium der Geruch des Heilmittels wahrgenommen werden. Andere Medien berichten darüber, dass sie vor dem Eintreten einer bestimmten Situation oder eines Ereignisses am Ereignissort Gerüche wahrnahmen, die dann später tatsächlich zu riechen waren, als das Ereignis stattfand. Ein typisches Beispiel hierfür ist der Geruch von Rauch und verbranntem Holz kurz bevor ein Feuer ausbricht. Die Wissenschaft hat solche Phänomene bereits untersucht, konnte das Existieren derer allerdings nicht bestätigen. Vielmehr geht die Wissenschaft davon aus, dass bestimmte Anzeichen vorhanden sind, die die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen erhöhen. Das Gehirn interpretiert diese unbewusst aufgefangenen Signale und erzeugt einen Geruch, der allerdings nur im Gehirn entsteht und nicht wirklich vorhanden ist. Die Gerüche beim Hellriechen werden in der Regel nur vom Medium wahrgenommen. Menschen in der Umgebung des Mediums können die Gerüche nicht wahrnehmen.

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