Das Joga – oder im Original Yoga – ist eine indische Lehre, die auch die Philosophie umfasst. Grundlage der Lehre sind geistige und körperliche Übungen. Sie stellt eine der sechs Formen der indischen Philosophie dar. Innerhalb dessen gibt es viele verschiedene Richtungen. Sie alle zeichnen sich durch eigene Praktiken und einer eigenen damit verbundenen Philosophie aus. Neben den Formen der Meditation sind welche mit einer Betonung der körperlichen Übungen in Europa vorhanden. Eine im indischen Raum verbreitete Form beinhaltet Übungen zur Selbstschulung der Seele. Die Wurzeln des Joga sind im Buddhismus und im Hinduismus zu suchen. Die Lehren sehen den Praktizierenden als einen Reisenden im eigenen Körper an. Der Körper ist dabei vergleichbar mit einer Kutsche, die von fünf Pferden gezogen wird. An dessen Vorderteil (Kutscher) befindet sich der Verstand. Die fünf Pferde bezeichnen die Sinne des Menschen. Die Seele wird vom Fahrgast gebildet. In der westlichen Welt verfolgt das Joga einen ganzheitlichen Ansatz. Körper, Geist und Seele sollen dabei eine Einheit bilden, um in Einklang zu gelangen. Die Übungen sollen vor allem die Vitalität erhöhen und entspannen. Hierfür werden in den Übungsstunden mehrere Phasen durchlaufen. Aus diesem Grund bestehen die Sitzungen aus Atemübungen, Tiefenentspannung und Meditation. Joga hat durch seine Kombination aus physischen, als auch psychischen Elementen positive Effekte, die auch in Studien nachgewiesen wurden. Vor allem in Bezug auf Stress findet das Joga immer wieder Anwendung. Ebenfalls wurden bereits positive Wirkungen auf Schlafstörungen, Angstzustände und Depressionen beobachtet. Daneben kann Joga auch Durchblutungsstörungen günstig beeinflussen. Im Rahmen der Rückenschule kann es auch eine Verbesserung der Rückenmuskulatur bewirken.

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