Das Kindergeld ist eine staatliche Zahlung an die Erziehungsberechtigten eines Kindes. Die Höhe dessen ist dabei abhängig vom Alter des Individuums. Zugleich spielt auch die Zahl der Kinder in einem Haushalt eine wesentliche Rolle. Es wird bei der Familienkasse beantragt. Diese ist ein Teil der Agentur für Arbeit. Angestellte des öffentlichen Dienstes müssen sich zum Erhalt des Kindergeldes an ihre Vergütungsstelle wenden. Kindergeld kann jeder Bürger erhalten, der die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedslands der europäischen Union hat oder Ausländer mit einer in Deutschland gültigen Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis ist. Darüber hinaus muss der ständige Wohnsitz in Deutschland sein. Zum Empfang berechtigt sind Eltern, Großeltern, Pflege- und Adoptiveltern. Darüber hinaus kann das Kind selbst Kindergeld empfangen, wenn die Eltern nicht mehr leben und keine weiteren Personen für den Lebensunterhalt aufkommen. Werden Kinder vermisst und wurden nicht für tot erklärt, dann besteht der Anspruch auf Kindergeld bis zum 18. Lebenjahr des Kindes weiter. Der Anspruch erlischt mit der Feststellung des Todes. Ab dem 18. Lebensjahr bis zum 25. Lebensjahr besteht ein Anspruch, wenn das Kind bei der Agentur für Arbeit gemeldet ist und einen Ausbildungsplatz sucht oder einer beruflichen oder schulischen Ausbildung nachgeht. Behinderte Kinder haben lebenslänglich den Anspruch auf Kindergeld. Voraussetzung ist, dass die Behinderung vor dem 25. Lebensjahr eingetreten ist. Ab dem 18. Lebensjahr werden allerdings die Einkommen der Kinder angerechnet, so dass sich das Kindergeld verringern kann. Es wird bei Empfängern von Arbeitslosengeld II auf die Leistungen angerechnet. Die Höhe des Kindergeldes beträgt für das erste Kind 184 Euro, ab dem dritten Kind 190 Euro und ab dem vierten Kind für jedes weitere Kind 215 Euro.

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