Eine Krise ist eine Störung des Gleichgewichts auf der emotionalen Ebene. Sie ist zeitlich begrenzt und kann mit den bisher funktionierenden Mechanismen eines Menschen nicht bewältigt werden. In einer Krise gibt es häufig vier verschiedene Methoden, die eingesetzt werden, jedoch nicht zur Bewältigung derer verhelfen. Dadurch werden sie bagatellisiert und heruntergespielt. Umgekehrt können die Probleme auch größer dargestellt werden, als sie wirklich sind. Eine weitere Möglichkeit, die gerne genutzt wird, ist die Probleme mit dem gesunden Menschenverstand anzugehen. So werden niedergeschlagene Individueen mit Witzen aufgeheitert oder Kinder noch mehr unter Druck gesetzt. Die letzte Möglichkeit ist schließlich, sich starr an vorgegebene Regeln zu halten und die persönliche Meinung durchzusetzen und sich von den alternativen Lösungen zu entfernen. Krisen sind aber immer eine Entwicklungschance. Die Verunsicherungen ermöglichen die Veränderung des Rollenverhaltens und die Veränderung des Selbstbildes. Bindungen werden gelöst und neue Strategien und Lebensgewohnheiten werden aufgebaut. Krisen sind deshalb nicht nur negativ besetzt, sondern haben eine positive Komponente, die am Ende der Krise steht. Die Bewältigung derer setzt immer voraus, dass ein Mensch bereit ist zu wachsen. In der Überwindung der Krise werden neue Schemata angelegt, die dann bei einer weiteren kritischen Situation erneut als Lösungsstrategie eingesetzt werden können.

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