Eine Krise ist immer ein überraschendes und unvorhersehbares Ereignis oder ein Aktzustand, der einen Konflikt oder schmerzhaften seelischen Zustand auslöst. Diese kann sowohl eine einzelne Person, als auch eine Gruppe betreffen. Sie entsteht im eigentlichen Sinn dann, wenn die der Person bisher bekannten Problemlösungsstrategien nicht ausreichen, um das zugrunde liegende Problem zu lösen. Oftmals werden feste Werte und Normen der Gruppe oder einer einzelnen Person in Frage gestellt, so wie ihre Ziele gefährdet. Bisherige Erfahrungen sind auf das neue Schema nicht anwendbar. Die Krisenbewältigung dient – wie der Name es bereits sagt – zur Bewältigung einer Krisensituation. Dabei muss zunächst erfasst werden, woraus diese im Detail besteht. Gleichzeitig gilt es zu explorieren, ob bereits Schemata vorhanden sind, die zur Überwindung derer genutzt werden können. In den einfachsten Fällen kann die Krisenbewältigung aus den Selbstheilungskräften des Klienten bestehen. Innerhalb dieser kann der Klient auf die Unterstützung anderer Personen zurückgreifen. Daneben ist ein Ziel der Krisenbewältigung vorhandene Ressourcen zu aktivieren, die vor langer Zeit erworben wurden und nicht mehr zur Geltung kommen. Sie können auch in der Hilfe von anderen Personen zu suchen sein, die eine Krise dann aktiv mildern können oder direkte Lösungen darstellen.Grundlage aller Krisenbewältigung ist allerdings die aktive Auseinandersetzung des Klienten mit der Krise selbst. Passive Verhaltensweisen führen zur Stagnation. Der Klient wird zu einem Lösungsansatz hingeführt und bis zur endgültigen Erledigung begleitet.

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