Der Begriff Kündigung beschreibt die Aufhebungserklärung eines vertraglichen Verhältnisses zwischen zwei oder mehreren Personen. Die Erklärung kann dabei einseitig erfolgen und ist auch mit der Willenserklärung wirksam. Eine Kündigung kann im rechtlichen Sinn nur auf die Zukunft gerichtet sein. Eine rückwirkende Kündigung ist nur in Ausnahmen möglich. Sie kann nur ausgesprochen werden, wenn der zugrundeliegende Vertrag einen Austausch von Leistungen beinhaltet. Zugleich muss das daraus resultierende Schuldverhältnis für einen längeren Zeitraum vorgesehen sein. Damit kann ein Kaufvertrag beispielsweise nicht gekündigt werden. Eine Kündigung hat immer eine Kündigungsfrist, die entweder per Gesetz oder im Vertrag geregelt ist. Sie bedarf immer der Schriftform und die damit verbundenen Fristen beginnen erst, wenn die Gegenpartei die Kündigung erhalten hat. Die außerordentliche Kündigung ist sofort wirksam. Sie kann allerdings nur durchgeführt werden, wenn das Vertragsverhältnis aus einem wichtigen Grund nicht aufrecht erhalten werden kann. Liegt kein wichtiger Grund vor, dann kann nur die ordentliche Kündigung mit der Einhaltung der Fristen durchgeführt werden. Daneben gibt es noch die Änderungskündigung. Bei dieser Form wird ein bestehender Vertrag aufgehoben, der dann durch einen neuen ersetzt wird.

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