Unter dem Begriff Misstrauen wird verstanden, dass die Vermutung vorliegt, eine Person zeige nicht das, von einem anderen Individuum, erwünschte Verhalten. Es kann auch gegen Personen oder Gegenstände entwickelt werden. Grundlage für das Misstrauen sind immer Annahmen über ein gewünschtes Verhalten, das von einer Person entgegengebracht wird. Wird nicht bezweifelt, dass ein bestimmtes Verhalten gezeigt wird, dann handelt es sich um Vertrauen. Grundlage von Misstrauen sind immer vorgestellte oder vermutete Konventionen, die in der sozialen Interaktion vorliegen. Das Misstrauen entsteht somit dann, wenn gegen diese Konventionen aus der Sicht einer Person verstoßen wurde. Ist dieses erst einmal entstanden, dann neigen die misstrauischen Personen dazu, es auch auf andere Bereiche auszudehnen. Hierdurch können in der sozialen Interaktion Probleme entstehen, die in der Konsequenz zu einer Trennung von der Person führen, die Misstrauen zeigt. Um Misstrauen zu entwickeln müssen keine realen Belege vorliegen. Vielmehr schränkt sich die Wahrnehmung unter Umständen weiter ein, bis nur noch Belege für die Richtigkeit des Misstrauens vorliegen.

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