Unter der Bezeichnung Positives Denken wird im engen Sinn die Interpretation von Situationen verstanden. Es basiert damit auf der Wahrnehmung eines Menschen, sowie der Zuordnung einer Bedeutung und der anschließenden Wertung. Positives Denken ermöglicht die Kanalisierung von Energien, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder um eine Krise zu bewältigen. Eine Situation wird immer in Abhängigkeit zu einem Individuum unterschiedlich gewertet. Die grundlegenden Gedankengänge sind hierbei meistens in der Kindheit erworben worden. Sie führen dann im Erwachsenenleben zur Wertung als Bedrohung oder Chance. Der Unterbau der Gedankengänge besteht aus Glaubenssätzen, die von den Eltern an die Kinder weitergegeben wurden. Es handelt sich um Sätze, die nicht bewiesen sind und trotzdem das Handeln bestimmen. Ein Merkmal dieser Instruktionen ist, dass der betreffenden Person nicht beuwsst ist, was passiert, wenn sie entgegen dieser Glaubenssätze handelt. Positives Denken kann erlernt werden. Grundlage dafür ist die Umdeutung von vorhandenen Programmierungen. Hilfreich ist hierbei die Zwei-Spalten-Methode. In die linke Spalte werden die negativen Gedanken eingetragen, die derzeit die Führung übernommen haben. In der rechten Spalte werden die Gedanken positiv umformuliert.

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