Zum Herstellen von Runen werden in der Regel die Materialien Holz oder Stein verwendet. Seltener wird auf andere zurückgegriffen, wie Glas oder Kunststoff. Um Runen aus Stein herzustellen, werden jene verwendet, die aus der Umgebung eines Flussbetts oder eines Strands stammen. Da die skandinavischen Völker von Geistern ausgingen, die an diesen Orten gewohnt haben sollen, wurde ein Opfer an die Stelle der Steine gelegt. 24 Steine müssen gesammelt werden, um einen kompletten Satz Runen herstellen zu können. Diese Steine werden dann mit Acrylfarbe bemalt. Auf jeden wird eine andere Rune aufgezeichnet. Nachdem die Farbe getrocknet ist, werden sie mit Klarlack überzogen, so dass die Farbe auch bei Belastung auf dem Stein haften bleibt. Um Runen aus Holz herzustellen, werden die Äste eines Baums verwendet. Vor dem Abschneiden des Astes soll ein kurzes Gebet gesprochen werden. Hiermit wird die Erlaubnis zum Beschneiden vom Baum eingeholt, dessen Ästen verwendet werden sollen. Danach wird als Opfer Salz auf die Wurzeln gestreut. Der Ast wird anschließend in 24 Scheiben geschnitten, die nur wenige Millimeter dick sind. Die Runen werden anschliessend mit einem heißen Gegenstand in das Material eingebrannt. Zum Schutz für Holz und Runen, wird Bienenwachs aufgetragen. Die Runen müssen danach noch mit Energien versorgt werden. Nur dann – so die Theorie – sind sie zum Einsatz für das Runenlegen geeignet. Dabei werden verschiedene Techniken angewendet. Die einfachste Form ist, die Runen einfach in die Mittagssonne zu legen. Bei einer anderen Methode werden die Runen einige Tage lang in die Erde gelegt. Daneben gibt es zahlreiche Rituale, die ihren Ursprung in den vier Elementen haben. Hierbei werden die vier Elemente einzeln darum gebeten, den Runen Energie zu spenden.

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