Die Runen sind alte europäische Buchstaben, die bereits vor der Geburt Christi verwendet wurden. Das Wort Rune bedeutet Geheimnis. Die Runen werden bis heute noch als Mittel für Weissagungen und als Schmuck für Altare verwendet. Das Deck der Runenkarten besteht aus 24 quadratischen Karten mit einer Kantenlänge von zwei Zentimetern. Auf jeder Karte befindet sich eine Rune – darunter wird die Bedeutung der Rune vermerkt. Um die Runenkarten zu legen wird noch ein Tuch benötigt. Auf diesem Tuch werden die Karten zunächst verdeckt ausgebreitet. Ein Kreis mit einem Radius von 30 Zentimetern befindet sich ebenfalls auf dem Tuch. Der Kreis ist in vier Viertel eingeteilt. Jedes Viertel symbolisiert eines der vier Elemente – Feuer, Wasser, Luft und Erde. Zu Beginn werden von den verdeckten Karten in Dreiergruppen jeweils 15 oder 24 weggenommen. Gelegt werden die verbliebenen Karten. Die Karten werden dann im Kreis aufgedeckt. In der Regel wird im Uhrzeigersinn aufgedeckt. Der Kartenleger muss sich merken, in welchem Viertel die Karten lagen und in welcher Reihenfolge sie aufgenommen wurden. Die Karten werden dann auf dem Brett gedeutet und nach der Deutung vom Brett genommen. Für einen neuen Lebensbereich wird der Vorgang nochmals wiederholt. Runenkarten werden immer in der Kombination der verschiedenen Karten gedeutet. Deshalb ist eine generelle Aussage über die Bedeutung von verschiedenen Kombinationen nicht möglich. Runenkarten sollen niemals wegen Kleinigkeiten gelegt und gedeutet werden. Widersprechen sich die Runenkarten, dann besagt die Deutungsregel, dass die Antwort nicht vorweg genommen werden soll. Zugleich sollen die Runenkarten nur in guter körperlicher Verfassung gelegt werden. Bei den Karten handelt es sich um Intuitivkarten, so dass die Grundbedeutungen zwar vorhanden sind – die genaue Bedeutung wird allerdings in der Legung vom Fragesteller intuitiv und individuell gedeutet.

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