Das Runenlegen funktioniert ähnlich wie das Legen der Tarotkarten. Die Runen werden immer mit der Hand gezogen, mit der ein Fragesteller nicht schreibt. Die einfachste Form ist das Ziehen einer Einzelkarte. Hierbei werden die Symbole zunächst gemischt. Aus dem Stapel wird dann eine Rune zufällig ausgewählt und gedeutet. Das Runenlegen kann auch als Entscheidungshilfe angewandt werden. Hierbei werden aus dem Stapel zwei Symbole zufällig gezogen. Die erste Karte die gezogen wird steht als Symbol für die Umstände die hilfreich sind. Die zweite Karte steht für das Gegenteil und somit für schädliche Einflüsse. Das Runenlegen kann auch Entwicklungen aufzeigen. Um eine Entwicklung zu verfolgen müssen drei Runen gezogen werden. Die erste Rune wird ganz links ausgelegt. Die zweite gezogene Rune wird rechts davon gelegt. Ein drittes Symbol wird schließlich rechts neben die beiden ersten Runen gelegt. Das linke Symbol steht für die Vergangenheit, das Mittlere für die Gegenwart und das Rechte für die Zukunft. Das Runenkreuz ist die letzte Variante beim Runenlegen, die weitere Aussagen ermöglicht. Drei Runen werden zunächst nach dem Prinzip ausgelegt, wie vorhergehend beschrieben. Unter die mittlere Karte wird eine Rune angeordnet, die für die Prinzipien der Fragestellung steht. Über die mittlere Karte wird eine weitere Rune angeordnet. Sie steht für die Blockaden bei der Findung einer Lösung. Eine letzte Rune wird unter die untere Mittelkarte gelegt. Sie steht für die Lösung des Problems. Grundlage für das Runenlegen nach einer dieser Methoden ist immer die konkrete Fragestellung. Welche Legung verwendet wird, hängt vom Umfang der geforderten Antwort ab.

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