Sexualität bezeichnet allgemein die geschlechtliche Vereinigung von zwei Individuen. Sie verfolgt dabei das Ziel, die Erbinformationen neu zu mischen und dadurch eine evolutionäre Entwicklung zu fördern. Im Tierreich ist Sex auch zu beobachten, um soziale Gefüge zu erhalten. Gerade bei Wirbeltieren – wie auch dem Menschen – hat sich allerdings eine Ausprägung entwickelt, die nicht unbedingt mit der Vereinigung der Erbanlagen einhergeht. Sex kann auch zwischen gleichgeschlechtlichen Partner stattfinden. Die Sexualität hat sich erst vor 600 Millionen Jahren entwickelt. Als sich der Mensch entwickelte, diente Sex zunächst nur dem Zweck der Fortpflanzung. Dies scheint sich inzwischen stark verändert zu haben. Der Instinkt scheint in den Hintergrund zu treten ,wobei das Vergnügen beim Akt den primären Grund einnimmt. Der Sex beeinflusst darüber hinaus viele Bereiche des Lebens. Neben der sozialen Struktur beeinflusst die Sexualität auch die persönliche Entwicklung, was sich vor allem in der Pubertät ausdrückt. Darüber hinaus spielen auch die Hormonumstellungen in den Wechseljahren eine große Rolle. Und auch die Psyche wird durch die Sexualität beeinflusst. Beim Menschen lassen sich verschiedene Formen der Sexualität in Bezug auf die Orientierung unterscheiden. Während die Heterosexualität zwischen Mann und Frau noch immer die akzeptierteste Variante ist, ist auch der Sex zwischen gleichgeschlechtlichen Partner gängig. Dies wird als Homosexualität bezeichnet. Bei der Bisexualität richtet sich das sexuelle Verlangen auf beide Geschlechter. Schließlich gibt es noch die Asexualität. Hier liegt kein sexuelles Verlangen vor. Weit verbreitet ist auch der Fetischismus. Das sexuelle Verlangen richtet sich dabei auf Gegenstände. Innerhalb der Sexualität haben sich viele verschiedene Praktiken herausgebildet. Neben dem gewöhnlichen Vaginalverkehr haben sich Anal- sowie Oralverkehr als die am meisten verwendeten Praktiken etabliert. Daneben spielt auch die Selbstbefriedigung, vor allem in der Pubertät, eine gesellschaftliche Rolle. Spezielle Methoden wie die Tribadie – das Aneinanderreiben der Geschlechtsteile – haben sich vor allem bei der gleichgeschlechtlichen Sexualität etabliert. Obwohl erst in der heutigen Zeit über die Praktiken diskutiert wird, sind die meisten davon bereits im Mittelalter praktiziert worden.

Wie gefällt Dir dieser Beitrag?
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (1 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...


0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.